WILLKOMMEN beim Fanclub "Laxtener Jungs" des SV Meppen


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Gemeinsam Flagge zeigen - Der SV Meppen und die „Laxtener Jungs“ begrüßen Flüchtlinge


Die Flüchtlingssituation in Europa ist das beherrschende Thema in den letzten Wochen. Es hat bundesweit viele Aktionen, auch von vielen Fußballvereinen, gegeben, bei denen eine Botschaft deutlich gemacht wurde: „Refugees welcome“ - Flüchtlinge willkommen. Auch der SV Meppen und seine Fans, allen voran der Fanclub Laxtener Jungs, möchten hier klar Stellung beziehen und werden am kommenden Sonntag beim Heimspiel gegen Hildesheim viele Flüchtlinge im Stadion willkommen heißen.

Unter dem Motto „Gemeinsam Flagge zeigen“ wird der SV Meppen zu günstigen Konditionen mehrere Fahnen verkaufen. Die Regionalligamannschaft des SV Meppen wird vor diesem Spiel - auf eigenen Wunsch - einen Banner tragen, um zum Ausdruck zu bringen, dass Flüchtlinge im SV Meppen gern gesehene Gäste sind. Der Verein bittet daher alle Zuschauer, diese Aktion zu unterstützen.

Auf Initiative des SVM-Fanclubs „Laxtener Jungs“ wurden am Fanhaus am Freitag Nachmittag Karten für das Heimspiel am Sonntag gegen den VfV Borussia Hildesheim verteilt. Am Sonntag bekommen die Flüchtlinge noch einen DFB-Pokal-Schal und eine Getränkemarke.

Der Verein SV Meppen findet die Aktion der „Laxtener Jungs“ sehr gut. Beide stehen hinter der Botschaft: Refugees welcome - Gemeinsam Flagge zeigen!

Quelle: Die Fussballecke
Meppen. Der SV Meppen hat sich spontan entschlossen, ein Kartenkontingent von rund 50 Tickets für das Spiel am Sonntag gegen Hildesheim an Flüchtlinge zu geben, die derzeit in Meppen leben.


Die Räume des Fanprojekts des Regionalligisten platzten am Freitagnachmittag aus allen Nähten, als Stephan Bartling, Hausherr in der Herzog-Arenberg-Straße, Menschen aus verschiedenen Nationen, Vereinsvertreter, Abordnungen der verschiedenen karitativen Verbände und Medienvertreter, begrüßte. Ralf Behrling und weitere Vertreter des Fanclubs Laxtener Jungs erzählten, dass man die Idee gehabt hätte, sich zu engagieren, da der Fußball als Mannschaftssport die große Chance gebe, dass Integration gut funktionieren könne. Wenn Menschen miteinander redeten, gebe es auch weniger Probleme, so der Tenor des Fanclubs zu dieser Aktion. Heiner Beckmann, Vorstandsmitglied, und Tommy Stroot, Trainer der 2.-Liga-Mannschaft der Frauen, luden die Flüchtlinge dann auch gleich zum nächsten Heimspiel der Frauen am 11. Oktober in der Hänsch-Arena ein.


Ein erster Schritt

Heiner Beckmann sagte auch gleich, dass der Verein auch immer talentierte Fußballer suche und warum sollte es nicht gelingen, hier Menschen in eine Mannschaft zu integrieren. „Vielleicht kommen Sie ja auch als Elternteil, Familie oder Fan zu uns, um am Vereinsleben des SVM teilzunehmen“, sagte Beckmann weiter. Dies sei nur ein erster Schritt, den man mit anderen weitergehen müsse, so der Abteilungsleiter Sport des SVM-Vorstands. Kurz nach dem Training waren auch Regionalligatrainer Christian Neidhart, Cotrainer Mario Neumann und einige Spieler in das Haus des Fanprojekts gekommen, um ebenfalls zu zeigen, wie wichtig diese Aktion für den gesamten Verein sei. Im Gegenzug bedankten sich die Flüchtlinge beim Viertligisten und werden am Sonntag gemeinsam mit den Laxtener Jungs in die Hänsch-Arena kommen.
Ein Artikel von Heiner Harnack, NOZ
Werden am Sonntag gemeinsam ins Stadion kommen: Der Fanclub Laxtener Jungs hatte die Idee, 50 Flüchtlingen ein Kartenkontingent zur Verfügung zu stellen. Foto: Heiner Harnack

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Fanclub "Laxtener Jungs" unterstützen die Mannschaft auf "St. Pauli"

Rund 14 Stunden Strapazen nahmen die Laxtener Jungs auf sich, um am 24.10.
die Mannschaft auf St. Pauli lautstark zu unterstützen. Der Ausflug begann direkt mit einer Verspätung der Bahn, wodurch sich die 7 fussballbegeisterten Jungs jedoch nicht beeindrucken ließen.
Im noch leeren Zug gen Leer wurde dann ausgiebig das Frühstück eingenommen und der Tag mit einem alkoholischen Getränk eingeläutet. Je weiter man sich von Lingen entfernte, desto voller wurden die Züge und man lernte eine Menge interessanter Menschen kennen.
So mancher fußballerischer Kontakt wurde geknüpft und der Verein "SV Meppen" weitergetragen. Gegen 12.30 Uhr trafen dann alle Fans auf dem Hbf. Hamburg wohlbehalten, aber müde, ein. Die allesamt erwartungsfreudig eingestimmten Anhänger machten sich bei besten äußeren Bedingungen auf den kurzen Weg ins ehrwürdige, aber in die Jahre gekommene Stadion, "Hoheluft".
Schon im äußeren Stadionbereich wurde angekündigt, das der Mannschaftsbus des SV Meppen in einen Unfall verwickelt war, und das Spiel zeitlich nach hinten verschoben wird. Die Vorzeichen standen also nicht optimal und nach dem Eintreffen der Mannschaft ging es sofort zum 15 minütigen warmmachen auf den gut bespielbaren Rasenplatz. Ohne das die Spieler nochmals in die Kabine konnten, liefen dann beide Mannschaften zum Spiel auf.

Die rund 300 Zuschauer sahen dann bereits nach 15 schwungvollen Minuten, die verletzungsbedingte Auswechslung unseres Kapitän Johann Wigger und die Führung der Heimmannschaft. Ein Fehler im Spielaufbau, Benni Gommert kann eine Flanke nicht festhalten und es stand 1:0.  Das Spiel verflachte zusehens und die Fans des SV Meppen wurden an die vergangenen Spiele dieser Saison erinnert. Selbst der Cheftrainer der 1. Mannschaft des St. Pauli, Ewald Lienen, der inzwischen direkt hinter den Laxtener Jungs Platz genommen hatte, um die Reservespieler zu beobachten war sicherlich verwundert über die schwache Leistung des Gastes.

Ein Ranglistenunterschied war auf dem Spielfeld nicht zu erkennen, denn die St. Paulianer hatten mehrmals klare Möglichkeiten das Spiel schon in der ersten Hälfte für sich zu entscheiden.
In der Pause wurde über die Mannschaftsleistung des SV bei den Fans heiß diskutiert und man war sich einig, das man mit einer Leistungssteigerung die St. Paulianer schlagen könnte.

Aber die Mannschaft kam unverändert schwach und resigniert aus der Kabine. Seitens der zahlreichen SV Meppen Anhänger wurde es zunehmend ruhiger im Stadion und die wenigen Fans des Kiezclubs machten sich hin und wieder lautstark bemerkbar.
Auch die Einwechslungen beim SV Meppen brachten keinen Umschwung in die Mannschaft und so wurde das Spiel nach 90 Minuten recht nüchtern verloren.
Man merkte den SV Fans und auch der Mannschaft eine gewisse Schockstarre an und Erlärungsversuche wurden gar nicht erst zugelassen.
Die Mannschaft bedankte sich artig bei den Fans für die Unterstützung und verschwand bedrückt in die Kabine. Nur der ratlose Trainer stellte sich den innerlich kochenden Fans.
Was eine gegen 19.00 Uhr feuchtfröhliche, emotionsreiche Rückfahrt werden sollte, wurde dann eine um 17.00 Uhr startende Zugfahrt über rd. 5 lange Stunden.
Zeit genug um das Spiel noch einmal durchzukauen und fachzusimpeln. Nach dem einen oder anderen Bierchen kam dann auch wieder die gute Laune zurück.

Ja, es wurden sogar wieder Pläne für die kommende Saison geschmiedet, für die nächste große Fahrt mit den Laxtener Jungs, in der Regionalliga. 
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WIR SIND 3. LIGA - Elfmeterkrimi in der Hänsch-Arena

SVM kehrt in den Profifußball zurück
Es ist vollbracht! Nach 19 Jahren kehrt der SV Meppen wieder in die Profifußball zurück. In einen wahren Nervenkrimi setzten sich die Blau-Weißen am Mittwoch im Elfmeterschießen gegen den SV Waldhof Mannheim durch und feierten schließlich ausgelassen. Nach Ablauf der regulären Spielzeit hatte es wie im Hinspiel keine Tore gegeben.

13815 Zuschauer sorgten in der ausverkauften Hänsch-Arena schon weit vor dem Anpfiff für großartige Stimmung. Auch der stimmungsvolle Mannheimer Gästeblock war restlos gefüllt, doch die Meppener Zuschauer feuerten ihr Team ebenfalls lautstark an. Im Vergleich zum Hinspiel drei Tage zuvor tauschte Christian Neidhart gezwungenermaßen einmal. Für den gelb-rot gesperrten Kapitän Martin Wagner, rückte Dennis Geiger ins Team. Geiger nahm seinen gewohnten Platz in der Innenverteidigung ein, was zur Folge hatte, dass Marcel Gebers ins zentrale Mittelfeld rückte und dort gemeinsam mit Thilo Leugers und Patrick Posipal aufräumen sollte.

Die Anfangsphase war geprägt von einem abwartenden Verhalten. Dem SVM war die defensive Ausrichtung anzumerken, Waldhof hatte mehr vom Spiel. Allerdings kamen die Mannheimer nicht zu allzu vielen Chancen - Benjamin Gommert musste aber zweimal sein Können beweisen und jeweils zur Ecke abwehren. Auf der anderen Seite kam der SVM nach einer Ecke vors Tor - Francky Sembolo köpfte aber knapp vorbei.

Nach dem Seitenwechsel war es erneut Sembolo, der die bis dato beste Meppener Chance auf dem Fuß hatte. Doch die Hereingabe von Marius Kleinsorge bekam der Angreifer nicht unter Kontrolle und traf den Ball nicht richtig. Beide Mannschaften steuerten unweigerlich auf torlose 90 Minuten und der Verlängerung zu - als der Waldhof in der Schlussphase noch zweimal gefährlich nah vors Tor kam. Nach einem Konter zielte Hassan Amin nur hauchdünn am Pfosten vorbei, kurz darauf verpasste Michael Fink nach einem Freistoß den möglichen Torerfolg.

Pünktlich pfiff Benjamin Cortus die Partie ab - Verlängerung. Und in der hatte der Gastgeber plötzlich deutliches Oberwasser. Zunächst kratzte Marcus Scholz einen Fernschuss von Posipal sensationell aus dem Torwinkel. Später war er gegen Kleinsorge aus spitzem Winkel auf dem Posten. Die beste Möglichkeit hatte allerdings Gebers in der 115. Minute. Dessen Schuss wurde noch abgefälscht, doch irgendwie bekam Scholz die Finger noch an den Ball und lenkte ihn um den Pfosten. Entsetzen allerorten. Vor allem, weil Mannheimer unmittelbar danach fast selbst das goldene Tor erzielte - Gommert war aber aus kurzer Distanz auf dem Posten.

Somit kam es zur brutalsten aller Entscheidungen - Elfmeterschießen. Nachdem die ersten beiden Schützen beider Mannschaften trafen, scheiterte David Vrzogic an Scholz. Mannheim hatte nun den Vorteil - Gommert lenkte Marcel Seegerts Schuss jedoch bärenstark an den Pfosten. Jovan Vidovic und Ali Ibrahimaj trafen wiederum, als fünfter Meppener Schütze verwandelte Mirco Born sicher. Sebastian Gärtner hatte nun den kompletten Druck. Er schickte Gommert zwar in die andere Ecke, doch sein Schuss klatschte an den Pfosten - Schluss, Aus, Ende! Während die Mannheimer zusammenbrachen, brandete auf SVM-Seite unbändiger Jubel auf.

Bild und Text: SV Meppen